PHÄNOMENE

Warum fehlen einem manchmal die Worte?

Die beiden bekanntesten Wortfindungs-Störungen sind der Slip-of-the-tongue (Versprecher) und der Tip-of-the-toungue (Wortsuchprozess). Zum „Auf-der-Zunge-liegen-Effekt“ kommt es, weil Ausdruck und Inhalt eines Wortes getrennt im Gehirn gespeichert sind. Das heißt, die Bedeutung ist klar, nur die Lautstruktur fehlt. Ein assoziatives Einander-ins-Gedächtnis-Rufen der Bedeutung und der Lautstruktur ist gleichzeitig nicht möglich, übrig bleibt dann ein: äh... eh... Dingens...